top of page
Vater und Kind representiert Innere-Kind-Arbeit

Dein Inneres Kind

Verstehe dein inneres Kind und gib ihm heute, was es damals gebraucht hätte.

Unser inneres Kind steht für die Erfahrungen, Gefühle und Bedürfnisse, die uns bereits in unserer Kindheit geprägt haben. Wenn wir damals beispielsweise wenig Sicherheit, Anerkennung oder emotionale Nähe erfahren haben, entwickeln wir häufig Überzeugungen und Verhaltensweisen, die uns helfen, mit diesen Erfahrungen umzugehen.

​

Dazu gehören Glaubenssätze wie:

 

  • „Ich bin nicht gut genug.“

  • „Ich muss leisten, um geliebt zu werden.“

  • „Ich darf keine Schwäche zeigen.“

  • „Ich muss für andere da sein.“

  • „Meine Bedürfnisse sind nicht wichtig.“

  • „Wenn ich mich zeige, werde ich abgelehnt.“

  • „Ich muss alles unter Kontrolle haben, um mich sicher zu fühlen.“

​

Diese Überzeugungen entstehen nicht ohne Grund. Sie können zu Schutzstrategien werden, die uns dabei helfen, mit schwierigen Situationen und unerfüllten Bedürfnissen umzugehen. Was uns damals Sicherheit gegeben hat, kann uns heute jedoch einschränken.

​

Vielleicht erkennst du dich darin wieder:

​

  • Du passt dich an, obwohl du eigentlich etwas anderes möchtest.

  • Du übernimmst Verantwortung für andere und verlierst dabei deine eigenen Bedürfnisse aus dem Blick.

  • Du ziehst dich zurück oder versuchst, alles zu kontrollieren, wenn es emotional wird.

  • Du gerätst immer wieder in ähnliche Beziehungsmuster.

​

Solche Reaktionen laufen häufig automatisch ab. Selbst wenn wir verstehen, warum wir uns auf bestimmte Weise verhalten, fällt es uns oft schwer, etwas daran zu verändern. Denn viele dieser Muster sind nicht nur mit unseren Gedanken verbunden, sondern auch mit unseren Gefühlen und den Erfahrungen, die uns bis heute prägen.

Deinem inneren Kind begegnen

Wenn du deinem inneren Kind heute das gibst, was dir damals gefehlt hat, kannst du beginnen, die Erfahrungen zu integrieren, die dich bis heute prägen. Ein Anteil in dir, der sich früher unsicher, ausgeschlossen oder allein gefühlt hat, kann erfahren, dass er heute sicher ist, dazugehört und mit seinen Gefühlen angenommen wird.

​

Durch diese Integration können alte Ängste und Schutzstrategien zunehmend ihren Einfluss auf dein heutiges Erleben verlieren. Du musst nicht mehr automatisch aus früheren Erfahrungen heraus handeln, sondern kannst Situationen bewusster so wahrnehmen, wie sie heute tatsächlich sind, anstatt sie unbewusst durch die Erfahrungen deiner Vergangenheit zu betrachten.

​

Auch die Glaubenssätze, die aus diesen Erfahrungen entstanden sind, können sich verändern. Aus „Ich bin nicht gut genug“ kann die Erfahrung entstehen, dass du wertvoll bist, ohne etwas leisten zu müssen. Aus „Ich muss leisten, um geliebt zu werden“ kann die Überzeugung wachsen, dass du auch dann liebenswert bist, wenn du einfach du selbst bist. Und aus „Meine Bedürfnisse sind nicht wichtig“ kann die Erlaubnis entstehen, deine eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen und ernst zu nehmen.

​

So entsteht mehr Freiheit im Umgang mit dir selbst und anderen. Du bist weniger damit beschäftigt, alte Ängste zu vermeiden oder dir Anerkennung zu verdienen, und kannst deine Energie stärker auf das richten, was dir heute wirklich wichtig ist.

​

Es geht nicht darum, nie wieder Angst zu haben oder alle schwierigen Gefühle hinter dir zu lassen. Es geht darum, dass diese Gefühle und die damit verbundenen alten Überzeugungen nicht länger automatisch dein Handeln bestimmen müssen.

​

Du kannst beginnen, dein Leben weniger aus alten Schutzmechanismen heraus und mehr aus deinem heutigen, authentischen Selbst zu gestalten.

Das Ziel dieser Arbeit

In unseren gemeinsamen Zeit geht es darum, alte Muster, Schutzmechanismen und emotionale Prägungen zu erkennen und nach und nach loszulassen, damit sichtbar werden kann, wer du hinter diesen Mustern wirklich bist.

​

Gleichzeitig lernst du, dir selbst auch in herausfordernden Situationen bewusster zu begegnen. Statt automatisch auf alte Strategien zurückzugreifen, entwickelst du neue Möglichkeiten, mit deinen Emotionen, Beziehungen und den Herausforderungen des Lebens umzugehen.

​

So entsteht Schritt für Schritt mehr Freiheit darin, wie du fühlst, entscheidest und auf dein Leben antwortest.

bottom of page