Mein Weg hat mich hierher geführt
Die Erfahrungen, Begegnungen und inneren Prozesse, die meine Arbeit und meine Haltung geprägt haben.

Mein Weg
Ich arbeitete viele Jahre in einem erfolgreichen Unternehmen und führte nach außen ein Leben, das erfolgreich und glücklich wirkte.
Doch innerlich begleiteten mich eine tiefe Traurigkeit, soziale Ängste und Spannungen, die sich auch in meinen Beziehungen und meinem Selbstbild zeigten.
Ich versuchte, diese Gefühle durch eine 60-Stunden-Woche und intensiven Sport zu überdecken.
2019, nach einem Burnout, nahm ich mir eine dreimonatige Auszeit und absolvierte eine Yoga- und Meditationsausbildung in Thailand.
Mein Wendepunkt
Kurz bevor ich nach Deutschland zurückkehrte, war ich überzeugt, mit neuer Energie und all den erlernten Tools wieder ins Leben und in die Arbeit einzusteigen.
Doch zurück in Deutschland ließ sich meine innere Welt nicht länger unterdrücken.
Vor allem meine sozialen Ängste wurden sichtbar, besonders in Meetings und im Kontakt mit anderen Menschen.
Da ich nicht wusste, wie ich damit umgehen sollte, traf ich eine radikale Entscheidung:
Ich ließ Deutschland hinter mir und begab mich auf eine Reise durch Lateinamerika und Indien. Der Hintergrund dieser Reise war, mich selbst besser zu verstehen und all diese Ängste genauer anzuschauen.
Die innere Reise
In dieser Zeit war ich auf der Suche nach tieferen Antworten.
Über mehrere Jahre lebte ich in Gemeinschaften und bewussten Lebensräumen, in denen innere Arbeit ein fester Bestandteil des Alltags war. Gemeinsam erforschten wir Themen wie Innere Kind-Arbeit, Anteilsarbeit, Meditation, bewusste Beziehungen und persönliche Entwicklung. Dabei ging es nicht darum, andere zu verändern, sondern immer wieder den Blick nach innen zu richten und Verantwortung für das zu übernehmen, was in uns selbst geschieht.
Zum ersten Mal lernte ich, weniger auf das zu schauen, was andere vermeintlich falsch machten, und mehr darauf, was in mir selbst geschah. Ich begann Verantwortung für meine Emotionen zu übernehmen und ihnen bewusst zu begegnen, anstatt sie zu verdrängen.
Dieses Leben war nicht immer einfach. Gerade die Herausforderungen des engen Zusammenlebens brachten mich immer wieder mit meinen eigenen Grenzen und ungelösten Themen in Berührung. Ich begann zu erkennen, wie oft wir in unseren Beziehungen nicht nur auf den anderen reagieren, sondern auch auf unsere eigenen Erfahrungen, Gefühle und inneren Geschichten.
Mit der Zeit wurde mir immer deutlicher, dass hinter unseren Mustern und emotionalen Reaktionen tiefere Erfahrungen liegen. Vergangene Erlebnisse, die in uns weiterwirken und darauf warten, gesehen, verstanden und gefühlt zu werden.
Je mehr ich mich diesen Erfahrungen zuwandte und bereit war, die damit verbundenen Gefühle in mir selbst zu erforschen, anstatt sie auf andere Menschen zu projizieren, desto mehr entstand ein tieferes Verständnis für mich selbst. Ich lernte, meine eigenen Emotionen bewusster wahrzunehmen und Verantwortung für das zu übernehmen, was in mir geschah.
Dabei begann ich, meinem inneren Kind das zu geben, wonach es sich so lange gesehnt hatte. Dadurch konnte ich nach und nach das Vergangene loslassen und mehr inneren Frieden, Klarheit und Verbundenheit finden, sowohl in mir selbst als auch in meinen Beziehungen zu anderen Menschen.
Gleichzeitig begegnete ich der systemischen Aufstellungsarbeit.
Sie eröffnete mir eine neue Perspektive darauf, wie stark familiäre Prägungen und unbewusste Dynamiken unser Leben beeinflussen und wie tiefgreifend Veränderung möglich wird, wenn das Verborgene sichtbar werden darf.
Meine Arbeit heute
Heute fließt all das in meine Arbeit ein. Ich begleite Menschen dabei, mehr Klarheit, innere Freiheit und Verbundenheit zu finden. Dafür nutze ich Familienaufstellungen, systemische Beratung, die Arbeit mit dem inneren Kind sowie die Erforschung und Integration innerer Anteile.
Was ich auf meinem eigenen Weg immer wieder erfahren habe: Je ehrlicher ich bereit war, mir selbst zu begegnen, desto mehr Veränderung wurde möglich.
Deshalb sehe ich meine Aufgabe nicht darin, Menschen zu reparieren oder ihnen Antworten vorzugeben. Ich begleite sie dabei, wieder in Kontakt mit sich selbst zu kommen, verborgene Dynamiken sichtbar zu machen und einen Raum zu schaffen, in dem neue Erfahrungen und Perspektiven entstehen können.
Denn echte Veränderung beginnt häufig dort, wo wir den Mut finden, uns selbst ehrlich zu begegnen.
Was ich weitergebe
Meine Arbeit ist nicht nur durch Ausbildungen geprägt, sondern auch durch die Erfahrungen, die ich selbst gemacht habe. Sie haben meine Haltung geformt und mir gezeigt, wie wichtig es ist, Menschen mit Offenheit, Mitgefühl und ohne vorschnelle Bewertung zu begegnen.
Ich weiß, wie es sich anfühlt, von Angst überwältigt zu sein, sich selbst aus den Augen zu verlieren und in Beziehungen immer wieder auf dieselben Muster zurückzugreifen.
Gleichzeitig habe ich erfahren, dass es möglich ist, diese Muster zu hinterfragen und neue Wege zu entwickeln. Sich selbst neu zu entdecken, mehr inneren Frieden zu finden und Beziehungen bewusster zu gestalten.
Heute bin ich wieder in Dresden und teile die Erfahrungen und Erkenntnisse meines eigenen Weges in Einzelbegleitungen, Workshops und Gruppenformaten.

Meine Ausbildungen & Weiterbildungen
Seit 2019 bilde ich mich kontinuierlich in den Bereichen innere Arbeit, systemische Prozesse und persönliche Entwicklung weiter.
Meine Ausbildungen umfassen unter anderem:
• Internal Family Systems (IFS) und die Arbeit mit inneren Anteilen
• Mehrjährige systemische Ausbildungen in Familienaufstellungen, Organisationsaufstellungen und systemischer Prozessbegleitung
• Atemarbeit (Breathwork) und körperorientierte Prozessarbeit
• Derzeit laufende Ausbildung zum Heilpraktiker für Psychotherapie
Was meine Arbeit jedoch am stärksten geprägt hat, sind nicht nur Ausbildungen, sondern die Art, wie ich selbst gelebt habe.
Über mehrere Jahre war ich Teil von Gemeinschaften und Kollektiven, in denen innere Arbeit ein täglicher Bestandteil des Lebens war. Wir beschäftigten uns intensiv mit Themen wie innerer Kind-Arbeit, Anteilsarbeit, Gestaltarbeit, Familienaufstellungen, Meditation und bewusster Beziehungsgestaltung.
Dieses Leben war nicht immer einfach. Doch gerade durch die vielen Herausforderungen habe ich gelernt, wie oft wir unsere Gedanken, Gefühle und ungelösten Themen auf andere Menschen projizieren. Ich erkannte, dass hinter unseren Mustern, Geschichten und Emotionen etwas viel Tieferes liegt. Je mehr wir bereit sind hinzuschauen, desto mehr innerer Frieden, Klarheit und Authentizität können entstehen.
Heute fließt diese Erfahrung in jede Begleitung ein.
